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41 Relief mit fürbittender Lama-Göttin und Gott mit Keule. Die beiden Hauptfiguren von Siegel Nr. 40 wurden, aus dem Model gepresst, serienweise hergestellt, wie dieses Tonrelief zeigt. __________________ Mesopotamien; altbabylonische Zeit, ca. 1850-1700 v. Chr. Unten ein Stück abgebrochen, so dass die Figuren nicht vollständig sind Rötlichbrauner Ton, gebrannt; erhaltene Höhe 9 cm BIBEL+ORIENT Museum an der Universität Fribourg; Inventarnr. VFig 2003.5; Schenkung Hermann Hungerbühler, Bolligen SG Publiziert: Eva Nr. 55 |
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Gott weiblich in der Krypta III: Alte Göttinnen - Heutige Gottesrede. Zur Aktualität weiblicher Gottesbilder Dritter Vortrag in der Ostkrypta des Bamberger Domes am 22. Juli von 19-20 Uhr mit Prof.in Dr. Ulrike Bechmann Traditionell spricht man in christlichen Gebeten meist nur einen männlichen Gott an: Herr, König, Allmächtiger Gott, Schöpfer von Himmel und Erde ... kaum jemand wird sich dabei Gott auch mit weiblichen Eigenschaften vorstellen. Wenngleich natürlich dies nur Sprachbilder sind und die Wirklichkeit Gottes damit sowieso nie umfasst wird, so hat die Sprache großen Einfluss auf die Vorstellungen von Mensch und Gott. Wer nur männliche Bilder hat, der glaubt, dass dann Gott wirklich nur männlich sei. Doch viele Frauen fühlen sich schon seit langem durch die männlich geprägte Sprache und Wirklichkeit von Kirche ausgegrenzt. Sie haben die Bibel daraufhin durchforstet und siehe da: Die biblischen Texte sind längst nicht derart rein männlich geprägt wie die heutige Gottesrede. Diese Texte gilt es neu zu entdecken. Gleichzeitig haben die Ausgrabungen in Israel gezeigt, dass zur Zeit des Alten Testaments in Israel Göttinnen verehrt wurden. Zahllose Amulette und Siegel bilden über Jahrhunderte hinweg nicht nur Götter, sondern auch Göttinnen ab. Es lässt sich sogar eine Entwicklung dieser Göttinnentradition nachzeichnen. Welche Bilder von Göttinnen hatte man in Israel? Wie hat sich daraus der Glaube an den einen Gott entwickelt? Welche Auswirkungen haben diese Traditionen auf die Rede von Gott im Alten und Neuen Testament? Und was haben diese alten Göttinnen mit dem Wunsch zu tun, heute Gott nicht nur männlich, sondern in großer Vielfalt und eben auch weiblich zu denken? Anlässlich der Ausstellung 'Gott weiblich' im Diözesanmuseum Bamberg findet am Donnerstag, 22. Juli von 19.00 bis 20.00 Uhr der dritte Vortrag in der Ostkrypta des Bamberger Domes statt. Prof.in Dr. Ulrike Bechmann, Institut für Religionswissenschaften, Graz, führt tiefer in das Thema der Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird diese gute Stunde von Afrikanischen Trommeln. Die Sonderausstellung ist am 22. Juli bis 19.00 Uhr geöffnet. Um 16.00 Uhr findet eine öffentliche Führung statt! _______________________________________________________________________________________ Termin 4: Donnerstag, 26. August 2010, 19 Uhr Gott weint. Der mitleidende, weibliche Gott in Gestalt der jüdischen Schekinah. Vortrag von Dr. Aurica Nutt, Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung, Universität Münster Termin 5: Donnerstag, 23. September 2010, 19 Uhr Verborgene weibliche Kraftquellen im Christentum. Maria und die Symbole der Göttinnen. Vortrag von Vera Zingsem, Dipl. Theologin, freie Autorin, Mythenforscherin und –erzählerin, Dozentin Evangelische Hochschule Ludwigsburg |